Seniorenfreizeit 2015

Von 12.-19. September 2015 verbrachten 15 Senioren in Begleitung von Rolf Huth und Ute Kulzinger erholsame Tage im wunderschönen Hügelland südlich von Kempten auf der Hochebene von Moosbach am Rottachsee.

Schon bei der Ankunft konnte man die Weite und Ruhe dieses Ortes spüren.

Das Christliche Gästehaus „Allgäu Weite“ bot uns jeglichen Komfort, vom leckeren und abwechslungsreichen Buffet, Terrasse, Parkanlage, Kapelle jeweils mit atemberaubender Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt bis hin zum eigenen Gruppenraum mit Teeküche, die direkt an unsere Zimmer anschlossen.

In diesen Ferien haben wir uns vom Psalm 31,9 leiten lassen:  „Du, Gott, stellst meine Füße auf weiten Raum.“

Beim gemeinsamen Start in den Tag haben wir uns darüber Gedanken gemacht, die Vielfallt und Möglichkeiten unserer eigenen „Füße“ zu erkennen, den weiten „Raum“, den uns Gott schenkt, und die Freiheit unsere Füße dort zu bewegen, aber auch der „Raum“ zwischen Gott und uns. Lieder, kurze Meditationen, eine persönliche Tageslosung für jeden und Gymnastik, die im Laufe der Woche jeden wieder ein wenig mobiler werden ließ, rundeten den gemeinsamen Tagesbeginn ab und ließen uns gestärkt in den Tag starten.

Vormittags haben wir die unterschiedlichsten Ausflüge gemacht, ein Highlight war bestimmt die Viehscheid samt Krämermarkt in Kranzegg. Bunt geschmückte Kühe, mehrere Rinder- und Schafherden, Pferde, Trachtengruppen und Blasmusik ließen uns nur so staunen.

Ein anderes Ziel war die Ruine Sulzberg, wo ein Großteil der Gruppe den gut erhaltenen Burgturm bestieg und die herrliche Aussicht genoss.

Je nach Wetterlage konnten wir direkt vom Haus aus Wanderungen unternehmen, wie etwa zur nahegelegenen „Josephskapelle“, zum Niedersonthofer- und Rottachsee, mal bei warmer Sonne, mal bei Regen und Wind. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir auf einige Ausflüge verzichten, starker Föhn hat uns aber auch einen wunderbaren Panoramablick auf die Schweizer Berge, Liechtensteiner Gipfel, den Allgäuer Hauptkamm, die Tiroler und Vorarlberger Gipfel ermöglicht.

An den Nachmittagen war etwas mehr Zeit für längere Ausflüge, so haben wir ein Glasbläserdorf besucht, am Duracher Flughafen ausgiebig Kaffee getrunken, sind durch Kempten gebummelt und haben in der unterirdischen Erasmuskapelle eine Multimedia-Führung erlebt.

Leider ist am ersten Tag der Seniorenferien ein Teilnehmer gestürzt und zog sich schwerere Verletzungen zu. Im Krankenhaus in Kempten wurde er erfolgreich operiert, so konnten wir ihn schon bald besuchen und uns von seiner schnellen Genesung selbst überzeugen.

Abends trafen wir uns in unserem Gruppenraum zum gemeinsamen Singen und Beten, zum Basteln und Spielen, aber auch um unsere drei Geburtstagskinder zu feiern.

Da es im Haus ein separates Angebot für Abendandachten gab, haben wir auch dort einen Abend verbracht, ebenso wie den Sonntagsgottesdienst.

So sind diese Tage viel zu schnell verflogen, aber wir konnten alle Erholung und Erfrischung an Geist und Seele mit nach Hause nehmen. Der Wunsch ist groß, auch nächstes Jahr dort wieder gemeinsam einige Urlaubstage zu verbringen.

 Ute Kulzinger