Beerdigung

 

Beerdigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tod eines Menschen trifft uns oft unerwartet und plötzlich. Auf einmal ist der andere nicht mehr da und ganz von selbst steigen Fragen in uns auf. Die Antworten dazu fehlen uns. Als Christinnen und Christen dürfen wir auf die Auferstehung hoffen, wie sie in Jesus Christus bezeugt ist. Die christliche Bestattung bringt diese Hoffnung durch biblische Texte, Gebete und Musik zum Ausdruck.

Der evangelische Trauergottesdienst will das Leben des Verstorbenen im Lichte des Evangeliums, der "guten Nachricht"  Jesu Christi würdigen. Die Angehörigen sollen in ihrer Trauer begleitet und getröstet werden. Jeder evangelische Trauergottesdienst steht unter einem biblischen Leitwort (wie auch die Taufe, Konfirmation und Trauung).

Dabei sind unterschiedliche Formen möglich:

  • Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung (Erdbestattung)
  • Trauergottesdienst anläßlich einer Einäscherung (Feuerbestattung)
  • Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung

In allen Orten, die zum Gemeindegebiet von St. Johannes gehören, können die Verstorbenen auf den örtlichen Friedhöfen bestattet werden. Der Trauergottesdienst findet in der Regel in der örtlichen (katholischen) Kirche oder in der Trauerhalle des Friedhofs statt. In Mering und Althegnenberg feiern wir den Trauergottesdienst in unseren evangelischen Kirchen und ziehen dann gegebenenfalls gemeinsam zum Friedhof.

Grundsätzlich ist die kirchliche Bestattung nur für Kirchenmitglieder vorgesehen.  Seelsorglich begründete Ausnahmen sind nach Rücksprache unter Umständen möglich.

Die Terminvereinbarungen und alles Organisatorische übernehmen in der Regel die Bestattungsinstitute im Auftrag der Angehörigen. Pfarrerin Wagner und Pfarrerin Sichert setzen sich vor jeder Trauerfeier mit den Angehörigen in Verbindung und klären in einem Trauergespräch persönlich alle weiteren Fragen.

Trauer braucht ihren Rahmen und ihre Zeit. Am Ende des Kirchenjahres feiern wir am "Ewigkeits- bzw. Totensonntag" einen besonderen Gottesdienst. Die Namen der im vergangenen Jahr verstorbenen und bestatteten Gemeindeglieder werden vorgelesen und bedacht. Ganz bewusst wird dieser Gottesdienst am Sonntagmorgen gefeiert. Das erinnert uns an den Ostermorgen, als Christus auferweckt wurde. Damit wird deutlich: Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das ewige Leben!